Chronik

von Greenpeace Wuppertal

Höhepunkte aus 35 Jahren

1981

Gründung der Wuppertaler Greenpeace-Gruppe (als eine der ersten Greenpeace-Gruppen Deutschlands) nach einem Benefiz-Konzert.

1983

Reinigung des Wupperufers: Zusammen mit mehreren Wuppertaler Schulen packen die Aktivisten das Müllproblem an und bringen Dosen, Flaschen, Zigaretten­schachteln und anderen Müll ans Licht – und dahin, wo das alles eigentlich hingehört.

1984

10.000 Unterschriften zum Schutz der Meeresschildkröten – gesammelt in Köln, Düsseldorf und Wuppertal. In Bonn überreichen die Greenpeacer diese dem Bundes­tagspräsidenten.

1985-1991

Vielfältige Aktionen: unter anderem zu bleifreiem Benzin, Ozonsmog, Klimaschutz, Atomtests/-waffen, Robben, Walen und Elefanten

1992

Wupperleuchten – Auf Initiative der Gruppe bilden gut 100.000 Wuppertaler eine Kette gegen Rassismus.

1993

48-stündige Mahnwache in der Fußgängerzone zum Gedenken an Hiroshima

Erfolg der Gruppe: In Wuppertal wird illegal gehandeltes Elfenbein beschlagnahmt.

1994

Intensive Arbeit mit Erfolg: Die Stadt will einige öffentliche Gebäude aus Kostengründen mit PVC-Fenstern ausstatten; doch sie hat nicht mit den Wuppertaler Greenpeacern gerechnet: Eine beharrliche Reihe von Aktionen kann bewirken, dass das PVC-Verbot erneut in Kraft tritt. Ein Highlight: das Riesenbanner am Balkon des Rathauses Barmen: "Wer PVC einbaut, wird Dioxin erhalten!"

1995

L 418 – Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten! Gründung eines Aktionsbündnisses zusammen mit dem BUND und Robin Wood gegen die starrköpfige Fortsetzung umwelt- und klimaschädlicher Verkehrspolitik. Dazu zahlreiche Aktionen: z.B. die Überreichung von 50kg Sand an die CDU, Motto: "CDU: Verkehrspolitik baut auf Sand" und ein 4 m hohes Sackgassenschild vor dem Elberfelder Rathaus: "L 418 – Sackgasse für's Klima" – all das wird dieses "Lieblingsprojekt" einiger Kommunalpolitiker aber nicht aufhalten können.

Brent Spar: Aktionen vor Shell-Tankstellen gegen die Versenkung der Brent Spar. Erfolg: Die Brent Spar wird nicht versenkt.

1996

Ein arbeitsreiches Jahr: Überfischung der Meere, Ozonsmog, Gentechnik und FCKW. Insgesamt war die Gruppe in diesem Jahr über 100 Mal aktiv.

Erfolge: Der geplante Baubeginn der L 418 wird auf unbestimmte Zeit verschoben; mehrere Supermarktketten wollen zukünftig auf FCKW und H-FCKW in der Kühlung verzichten.

1997

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1998

Der Castor rollt durch Wuppertal. Das Foto, das ein Wuppertaler Greenpeacer schießt, löst einen Sturm der Entrüstung aus und führt zu einer symbolischen Erklärung der Stadt gegen Atom-Transporte über das Stadtgebiet.

2000

Scharfe und witzige Aktionen u. a. gegen die Einkaufspolitik von McDonalds, gegen die Ölverseuchung durch Mineralölkonzerne in Russland, gegen den Einsatz von Dauergiften und für den Wechsel zu ökologischen Stromanbietern. Erfolg: McDonalds knickt ein.

2001

12 neue Mitglieder durch ein Mitmachprojekt zum Thema Recycling-Papier. Das Ergebnis ist ein Einkaufsführer für Recycling-Papier in Wuppertal.

Die Mitgliederzahl erlaubt vielfältige Arbeit in mehreren AGs – Klima/ Energie, Wald/ Papier und Gentechnik/ Landwirtschaft.

20 Jahre Greenpeace Wuppertal – eine große Ausstellung über Arbeit und Erfolge der Wuppertaler Greenpeacer in der Elberfelder Stadtbibliothek.

2002

David gegen Goliath: Greenpeace protestiert auch in Wuppertal gegen den Klimakiller Nr.1 ExxonMobil; im Tal sorgt eine Fahrrad-Demo für mediales Aufsehen. Dieser "Kampf" ist aber noch nicht ausgestanden, denn ExxonMobil heizt weiter unser Klima an.

2003

Gegen Krieg: Die Gruppe beteiligt sich u. a. mit einem Statement auf dem Elberfelder Neumarkt an den Protesten gegen den Irak-Krieg.

Weitere aktionsreiche Arbeit zum Schutz der letzten Urwälder.

2004

Schwerpunkt Recyclingpapier: Wir sind als Umweltengel unterwegs und führen zwei Copy-Shop-Aktionswochen durch.
Erfolg: In drei Copy-Shops in Wuppertal kann man nun auf Recyclingpapier kopieren!
Ausserdem fordern wir "Ferien für die Meere!"

2005

Vielfältig wie nie: Themen sind Gentechnik, Wupperputz, Abrüstung, Wale, Pestizide, 60 Jahre Hiroshima, Atomenergie, Globalisierung, Klima, Feinstaub und Urwälder.

2006

Schwerpunkte sind die Themen Recyclingpapier/Wald und Meere, zu denen wir intensiv arbeiten.

Greenpeace Wuppertal wird 25 Jahre.

2007

Das erste Schwerpunktthema des Jahres ist Papier/Wald. Wir bieten eine Lehrerfortbildung zum Thema Papier an, verteilen Antiwerbe-Briefkastenaufkleber und informieren Wuppertaler Kirchengemeinden. Der Greenpeace-Photograph Markus Mauthe ist mit seiner beeindruckenden Urwald-Multivisionsshow in Wuppertal zu Gast.

Zweites Schwerpunktthema ist Klima. Wir veranstalten u.a. Infostände und zeigen den Al Gore-Film in der VHS. Außerdem besuchen wir Wuppertaler Bundestagsabgeordnete, um ihnen ein "Ja" für das notwendige 40%-CO2-Reduktionsziel bis 2020 für Deutschland abzuringen.

Die Greenpeace Gruppen der Region West arbeiten verstärkt zusammen und führen gemeinsame Demos zum Thema Artenvielfalt/CBD-Konferenz in verschiedenen NRW-Städten durch. Dabei werden sie unterstützt durch die in Wuppertal neu gegründete Percussiongruppe "DemoDrums".

2008

Wir führen die Themen und Aktionen des Jahres 2007 weiter: Papier/Wald, Klima, Artenschutz. Wir zeigen noch zweimal den Al Gore-Film und recherchieren in Baumärkten und Möbelhäusern nach Produkten aus Urwaldholz.

Die Greenteams werden verstärkt aktiv, auch mit einer bundesweiten Demo zur CBD-Konferenz in Bonn, und wir unterstützen sie bei gemeinsamen Aktionen zu den Themen Artenvielfalt und Massentierhaltung.

Die Greenpeace Gruppen der Region West treten mit zwei Satire-Demos in Dortmund und Düsseldorf FÜR den Klimawandel ein und erregen dadurch bei den Passanten ziemliche Aufmerksamkeit.

Die Kampagne West aus einigen GreenpeacerInnen der Region West gründet sich, um den Bau des Kohlekraftwerks Lausward in Düsseldorf zu verhindern.

2009

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2010

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2011

Zahlreiche Aktivitäten zu Recyclingpapier, Atomkraft und zur Energiewende.

Greenpeace Wuppertal wird 30 Jahre alt.

2012

Zahlreiche Aktivitäten zur Energiewende, zu Recyclingpapier, Ökologischer Ernährung, zum Arktis-Schutz und zur Textil-Kampagne.

2013

Zahlreiche Aktivitäten zur Textil-Kampagne, zu Recyclingpapier, zum Arktis-Schutz, zu Klima, zur Energiewende, zu Strom, zu Anti-Atom, zur Ernährung, zu Fischerei und zu Konsum.

2014

Zahlreiche Aktivitäten u.a. zur Energiewende, zur Textil-Kampagne, zum Bienenschutz und zu TTIP.

2015

Zahlreiche Aktivitäten u.a. zu Kohlekraft, Energiewende, zur Textil-Kampagne und zu TTIP.

Wir mobilisieren zur großen Anti-Kohle-Menschenkette im Rheinland, setzen uns für den Schutz der Arktis ein und informieren auf verschiedenen Veranstaltungen zu Importkohle.
Der Greenpeace-Photograph Markus Mauthe kommt mit seiner neuen Diashow "Naturwunder Erde" an die Uni Wuppertal und ist damit zum 6. Mal seit den letzten 10 Jahren zu Gast in Wuppertal.

2016

Zahlreiche Aktivitäten u.a. zu TTIP, Kohle- und Atomkraft, zur Textil-Kampagne und zum Thema Plastik in den Meeren.