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Greenspeaker machen Schule!

Die Greenspeaker von Greenpeace Wuppertal kommen in die Schule. Sie tragen mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit dazu bei, dass Umweltthemen in den verschiedenen Schulformen vermittelt werden. Dadurch sollen junge Menschen ermutigt werden, selbst aktiv zu sein und sich ihre eigene Meinung zu bilden. Im Rahmen des Greenpeace-internen Weiterbildungsprogramms werden die Mitglieder von Greenpeace Wuppertal für das pädagogische Arbeiten an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen qualifiziert. Ein Ziel dieser umweltpolitischen Bildungsarbeit an Schulen ist es, bei Jugendlichen differenziertes Denken anzuregen und eigene Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Mit den Unterrichtsbesuchen „Was schwimmt denn da im Meer?“ möchten wir Kindern in der Grundschule zeigen, wie bedeutsam und einzigartig der Lebensraum Meer ist. Zugleich sollen sie praktisch erfahren können, wie die Meere durch eingebrachten Müll und durch die Fischerei gefährdet werden – und erleben, dass sie selber etwas bewirken können. So soll das Verhältnis „Global denken, lokal handeln“ (be)greifbar gemacht werden.
  • Das Konzept zur Unterrichtseinheit „Schutzgebiet Arktis“ wurde an den Orientierungsrahmen des Lernbereichs „Globale Entwicklung“ angedockt und lässt sich in die Themenbereiche „Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung“, „Chancen und Gefahren des technologischen Fortschritts“ und/oder „Globale Umweltveränderungen“ einordnen. Die einzelnen Bausteine im Konzept „Schutzgebiet Arktis“ zielen auf den Erwerb verschiedener Kernkompetenzen ab und bewegen sich quer durch die drei Bereiche „Erkennen, Bewerten und Handeln“. Dieser Unterrichtsbesuch ist für eine Doppelstunde konzipiert.
  • Die Unterrichtseinheit „Schüler_innen machen Kampagne“ gibt Raum und Zeit zum „Mitmischen für alle“, um jungen Menschen die Greenpeace-Kampagnenmethode näher zu bringen. Bei diesem Schulbesuch werden Methoden und Tools (nicht Inhalte) vermittelt, die Greenpeace bei der Kampagnenentwicklung und -umsetzung anwendet, mit vielen praktischen Übungen und an konkreten Beispielen. So sollen die Jugendlichen befähigt und motiviert werden, selbst für ihre Anliegen einzutreten. Dieser Schulbesuch wird als 90-Minuten oder als Tageseinheit angeboten.

 

Wenn wir jetzt bei Ihnen, als Lehrkraft einer Schule im Umkreis von Wuppertal, Interesse an einem kostenfreien Greenspeaker-Besuch geweckt haben, melden Sie sich gerne per Mail an info@wuppertal.greenpeace.de.

Für Lehrer*innen stellt Greenpeace Bildungsmaterial zur Verfügung. Dieses soll den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebengrundlagen vermitteln. Solidarität und Mitverantwortung sind nur zwei der wichtigen Kernkompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung. Kinder- und Jugendliche sollen neben dem Erkennen und Bewerten von Umweltproblemen durch die Arbeitsvorschläge auch Anregungen zum aktiven Mitgestalten erhalten: Sie erleben, dass sie selber etwas bewirken können. So wird das Verhältnis „Global denken, lokal handeln“ (be)greifbar gemacht. Ein empfehlenswerter Überblick für pädagogische Praktiker*innen findet sich hier. Dort finden Sie umfassende Materialien zu Flucht, Migration, Tourismus, Ressourcenverbrauch und vieles mehr.

 

Weitere Vorträge für Bildungseinrichtungen

Wir von Greenpeace Wuppertal halten sowohl in unserem Büro als auch "außer Haus" Vorträge. Diese sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, denn Informationvermittlung ist der erste Schritt zum Umweltschutz. Darum freuen wir uns über eine Einladung von Ihnen, um einen thematisch informativen Beitrag zu Ihrer Veranstaltung zu leisten.

Wir bieten unsere Vorträge grundsätzlich kostenlos an. Voraussetzungen sind mindestens zehn Zuhörer*innen und ein Raum, sowie etwa 90 Minuten Zeit.

Vor jedem Vortrag sprechen wir mit Ihnen das Thema, den Termin und die Dauer ab. Dabei gehen wir gern auf Ihre Sonderwünsche ein. Absprachen sollten deshalb möglichst frühzeitig stattfinden (am besten ca. zwei Monate vorher). Da wir alle nur ehrenamtlich tätig sind, können leider nicht immer alle Terminwünsche erfüllt werden. Kontaktieren Sie uns gern per Mail: info@wuppertal.greenpeace.de. Über eine Anfrage von Ihnen freuen wir uns!

Zu allen bekannten Greenpeace-Themen bieten wir kostenloses Infomaterial an.

 

Unser derzeitiges Vortrags-Angebot:

 

36 Jahre Greenpeace Wuppertal

Im Vortrag werden lokale Projekte und Erfolge der Wuppertaler Greenpeace-Gruppe über 36 Jahre Gruppengeschichte hinweg geschildert.

Als eine der ersten Greenpeace-Gruppen in Deutschland gründete sich die Wuppertaler Greenpeace-Gruppe 1981 nach einem Benefizkonzert zugunsten der Umweltschutzorganisation. Von anfänglichen Protesten zum Schutz der Meeresschildkröten, über Aktionen gegen den Bau der L 418 in den 90ern, bis zur Arbeit an aktuellen Themen wie Klimawandel, Gentechnik und Papier erstreckt sich der Vortrag. Der "Umweltschutz im Tal" spiegelt dabei auch allgemeine Strömungen - Wandel wie Kontinuität - in Umweltdebatte und Umweltbewegung wieder.

Im Anschluss an den durch zahlreiche Bilder von Aktionen untermalten Vortrag soll Gelegenheit zur Diskussion mit dem Publikum gegeben werden.

Mögliche Schwerpunkte:
Jugendarbeit, die Seniorengruppen von Greenpeace (Team50plus), einzelne Greenpeace-Themen

Dauer des Vortrags:
ca. 60-90 Min., kann nach Wunsch angepasst werden


Klima auf der Kippe

Aufbau:

  • Das Prinzip des Treibhauseffekts
  • Die Treibhausgase
  • Indizien für den Klimawandel
  • Folgen der Klimaerwärmung
  • Ursachen der Treibhausgasemissionen und Verantwortliche
  • Klimapolitik
  • Greenpeace-Forderungen
  • Mögliche politische Maßnahmen
  • Maßnahmen, die jede/r Einzelne durchführen kann
  • Aktionen von Greenpeace Wuppertal zum Thema Klima

 

Mögliche Schwerpunkte:
Energie, Stromwechsel (siehe entsprechenden Vortrag), Verkehr, Wissenschaft/Physik des Treibhauseffekts/Klimas, Kipp-Elemente im Klimasystem, Entkräftung von Klima-Skeptiker-Argumenten, Urwaldschutz als Klimaschutz, Ausführliche Maßnahmen für jeden Einzelnen, Aktionen von Greenpeace Wuppertal zum Thema Klima

Dauer des Vortrags:
ca. 60-90 Min., je nach Schwerpunkt, kann nach Wunsch angepasst werden


"Eine unbequeme Wahrheit" - Ein Film zum Thema Klima mit anschließender Diskussion

Mit seinem oscarprämierten Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" zeichnet der ehemalige amerikanische Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat Al Gore ein aktuelles und bedrohliches Bild der kommenden Klimakatastrophe. Wenn sich die globale Erwärmung weiter fortsetzt, müssen wir mit katastrophalen Konsequenzen rechnen. Der Meeresspiegel könnte mit dem Schwinden des Schelf-Eises in Grönland und in der Antarktis weltweit um mehrere Meter ansteigen. Küstenregionen auf der ganzen Welt würden dadurch vernichtet.

Den Film, der Millionen Kinogänger erschütterte, zeigt Greenpeace Wuppertal kostenlos auf Leinwand. Nach der Vorführung ist eine Diskussion zum Film und zum Thema Klima möglich.

Länge des Films:
95 Min.

Mögliche Schwerpunkte der anschließenden Diskussion:
Siehe unseren Klima-Vortrag.


Risikotechnologie Atomkraft

Der Vortrag "Auf Gedeih und Verderb - kommt Zeit, kommt Unrat" setzt sich angesichts der Reaktorkatastrophe in Fukushima im März 2011 mit den Folgen der zivilen Nutzung der Risikotechnologie Atomkraft auseinander.

Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Produktionskette des Atomstroms vom Natururan über das AKW bis zum Atommülllager. Bei jedem Teil werden die physikalisch-technischen Grundlagen beschrieben und deren Gefährdungspotenzial an Beispielen aus aller Welt veranschaulicht. Die katastrophalen Folgen der Freisetzung von Radioaktivität werden besonders deutlich in den Staaten der ehemaligen UdSSR, wo nicht nur rund um Tschernobyl weite Landstriche kontaminiert sind. Anhand der aktuellen Ereignisse in Fukushima wird aufgezeigt, dass der Umgang mit der Atomenergie auch in Hochtechnologieländern bis heute mit einem hohen Risiko behaftet ist.

Im Folgenden wird dargestellt, wie sich Greenpeace seit den Anfängen gegen die Nutzung der Atomkraft einsetzt. Es waren die Proteste gegen Atomtests in der Südsee mit dem ersten Schiff unter Greenpeace-Flagge, die maßgeblich zur Entstehung der heute internationalen und themenübergreifenden Umweltorganisation beigetragen haben. Dass Greenpeace besonders auf lokaler Ebene auch in Wuppertal für einen bundesweiten Atomausstieg kämpft, illustrieren die zahlreichen Aktionen der Gruppe in den zurückliegenden Jahren.

Abschließend sind die Zuhörer/innen dazu aufgerufen, den "Atomausstieg selber zu machen". Hierzu wird das Konzept von Ökostrom kurz umrissen und auf die vier renommierten Anbieter von grünem Strom hingewiesen. Auch durch die Unterstützung lokaler Bürgerenergiegenossenschaften zum Bau von Photovoltaik-Anlagen wie "Bürgerstrom" für die bergische Region kann jeder ein Stück zur Energiewende beitragen.

Aufbau:

    1. Was ist eigentlich Radioaktivität?
    2. Der Weg des Urans
    2.1. Uranbergbau
    2.2. Urananreicherungsanlage (UAA)
    2.3. Energieerzeugung im AKW
    2.4. Wiederaufbereitungsanlage (WAA)
    2.5. Atommülllager
    3. Risikotechnologie Atomkraft
    3.1. Russland: Die schwarze Seite der Atomkraft
    3.2. Fukushima
    4. Greenpeace: Im Kampf gegen Atomkraft von Anfang an dabei!
    5. Ausblick: Vom Ausstiegsbeschluss zur regenerativen Energiewende.

Mögliche Schwerpunkte:

  • Physikalische und technische Grundlagen der Atomenergie
  • Die Produktionskette: Uranbergbau, Urantrennungsanlage (UTA), Brennstabherstellung, Siedewasser- und Druckwasser-Reaktoren, Wiederaufbereitungsanlage (WAA), Atommülllagerung
  • Unfälle und Katastrophen: Russland (WAA`s, Plutoniumfabriken, Tschernobyl), Fukushima
  • Greenpeace-Arbeit gegen Atomkraft: International, national, regional
  • Ökostrom: Grundlagen, Ökostromanbieter, Bürgerenergiegenossenschaften
  • Zu ergänzen: Atompolitik. Weltweite Zukunftsprognosen (ibs. BRICKS-Staaten), EU-Länder (ibs. Frankreich), Deutschland (Ausstiegsbeschlüsse, Subventionen und Steuern, Energiesicherheit, CO2 und Strompreisentwicklung, Atommüllproblematik)

 

Dauer des Vortrags:
ca. 75-90 Min., je nach Schwerpunkt, kann nach Wunsch angepasst werden


Wechsel Strom!

Energiepolitik und Stromerzeugung sind wieder im Gespräch. Nachdem nun seit einiger Zeit für jeden die Möglichkeit besteht, den Stromproduzenten auszuwählen, ist die Qual der Wahl groß. Doch in dem Strommix der ehemaligen Monopolisten, der 4 großen Stromkonzerne, ist meist ein hoher Anteil an Atomstrom und klimaschädlich produziertem Kohlestrom enthalten.

Andererseits kann nun der persönliche Atomausstieg von jedem vollzogen werden. Doch auch bei sogenannten Ökostromtarifen gibt es qualitative Unterschiede.

  • Warum sollte man Ökostrom beziehen?
  • Was ist eigentlich Ökostrom?
  • Wie unterscheiden sich verschiedene Ökostrommodelle?
  • Helfen Ökostromlabel?
  • Welches sind empfehlenswerte Ökostromanbieter?
  • Wie vollzieht man den Stromwechsel praktisch?

Auf diese und weitere Fragen gibt der Vortrag Antworten.


Mögliche Schwerpunkte:
Geschäftsmodelle für Ökostrom, Probleme der RECS-Zertifikate, Besonderheiten der empfehlenswerten Ökostromanbieter, Preisberechnungen für den Stromkunden

Dauer des Vortrags:
ca. 30-45 Min., je nach Schwerpunkt, kann nach Wunsch angepasst werden


Erdöl - Schmiermittel der Zivilisation oder schwarze Pest?

Erdöl ist die energetische und stoffliche Basis der industrialisierten Gesellschaften: Nach dem derzeitigen Stand der Technik scheint ohne diesen "Lebenssaft" unsere Mobilität und intensive Landwirtschaft undenkbar zu sein. Verzichten müssten wir auch auf eine Vielzahl chemischer Produkte wie Medikamente, Kosmetika und die bunte Welt des Plastiks.

Zunächst skizziert der Vortrag die Entstehung des fossilen Rohstoffs und verdeutlicht anhand der Peak Oil-Theorie die Endlichkeit der Reserven und die Problematik der Machtkonzentration in den Händen einzelner Großkonzerne und Staaten. Anschließend werden die ökologischen Folgen des Ölkonsums am Beispiel von Brennpunkten wie dem Ölsandabbau in Kanada, dem Nigerdelta und der Havarie des Tankers Exxon Valdez in der Arktis aufgezeigt. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der Welt mit drastischen Bildern vor Augen geführt, mit welchen massiven Folgen für die Umwelt die stetig steigende Nutzung des Rohstoffs Öl verbunden ist. Das Desaster verdeutlicht, dass der Mensch in seiner Gier nach Öl immer tiefer in unberührte und schützenswerte Regionen vordringt: Mit Tiefseebohrungen, die auch vor unserer Haustür in der Nordsee stattfinden, sind die Grenzen des technisch Machbaren überschritten.

Es ist entscheidend, dass jeder Einzelne ein Bewusstsein für die Energiekrise der Industriegesellschaften entwickelt und politisch aktiv wird. Doch das Umdenken beginnt vor Allem im alltäglichen Leben: Der Vortrag schließt mit einigen Tipps, wie man sparsamer mit der Ressource Öl umgehen kann.

Mögliche Schwerpunkte:
Entstehungsgeschichte und Chemie, wirtschaftliche Bedeutung / politische Bedeutung / Peak Oil, Tiefseebohrungen / Der Fall "Deepwater-Horizon", andere nicht-konventionelle Ölvorkommen, ökologische Folgen, Arbeit von Greenpeace zum Thema Öl, fossile Energie - erneuerbare Energie

Dauer des Vortrags:
ca. 60-75 Min., je nach Schwerpunkt, kann nach Wunsch angepasst werden


Recyclingpapier - Schulen schließen den Kreislauf

Kein anderes Material ist in Schulen so präsent wie Papier, aber sowohl die Hefte als auch Kopien sind an fast allen Schulen strahlend weiß. Der Vortrag zeigt kurz und knapp die Zusammenhänge und die Bedeutung von Recyclingpapier und geht auf Vorurteile ein.

Der Vortrag richtet sich in erster Linie an Schulen und ist für den Einsatz in Schulgremien (Lehrer-, Schul-, Schulpflegschaftskonferenzen) gedacht. Die Referentin ist Grundschullehrerin.

Dauer des Kurz-Vortrags:
ca. 10-15 Min.


Hintergrund Papier - sparen, recyclen, Wälder ökologisch nutzen

Papier ist ein Alltagsprodukt. Jeder nutzt es, jeder braucht es. Die deutsche Papierindustrie ist die viertgrößte der Welt. Unser Papier kommt aus der ganzen Welt. In diesem Vortrag werden die globalen Auswirkungen und Umweltprobleme dargestellt, aber auch Lösungen aufgezeigt.

Aufbau:

  • Ökologische Folgen unseres Papierverbrauchs
       - Urwaldzerstörung
       - Energieverschwendung
       - Klimabelastung durch CO2
       - Wasserverbrauch
       - chemische Schadstoffe
  • Erfolge der Greenpeace-Kampagnen
  • Ökologisch verträglicher Papier-Konsum
  • Handlungsbeispiele zur Reduktion des Papier-Verbrauchs

 

Dauer des Vortrags:
ca. 45 Min.


Der tropische Regenwald - die grüne Lunge dieser Erde

Der tropische Regenwald ist eines der artenreichsten und zugleich bedrohtesten Ökosysteme unserer Erde. Der Vortrag informiert über die Einzigartigkeit und Schönheit dieses Waldtyps und warum es so wichtig ist, ihn zu schützen. Im Zentrum stehen dabei zum einen das Zusammenwirken von klimatischen, chemischen und biologischen Umweltfaktoren und die Frage, warum sich durch sie die heimischen Wälder so sehr von tropischen Wäldern unterscheiden. Zudem wird die Anpassung der Tierwelt in diesem Ökosystem und die Gründe der enorm großen Artenvielfalt erläutert. Darüber hinaus geht es um die Nutzung und Zerstörung der Regenwälder durch den Menschen und wie man ihn trotz der massiven Waldrodungen immer noch retten kann.

Aufbau:

  • Einleitung
  • Entstehung und Besonderheiten der klimatischen Verhältnisse
  • Rolle des Bodens
  • Artenvielfalt bei Pflanzen
  • Anpassung der Tiere an ihre Umwelt
  • Ausmaße und Ursachen der Walddegradierung in den Tropen
  • Rettung der Regenwälder

 

Mögliche Schwerpunkte:
Ökologie des Regenwaldes

Dauer des Vortrags:
ca. 60-75 Min.


Der Regenwald - Ein Vortrag der Greenpeace Jugend Wuppertal

Der Vortrag handelt vom Regenwald und beinhaltet eine Darstellung der Artenvielfalt, die Gründe der Abholzung und was man dagegen tun kann, mit Schwerpunkt auf dem Thema Recyclingpapier. Die einzelnen Siegel für Recyclingpapier werden vorgestellt. Es gibt einige Fragen an die Kinder und anschauliche Bilder.

Der Schulvortrag richtet sich an Schüler der 5. bis 8. Klasse. Er wurde von Mitgliedern der Greenpeace Jugend Wuppertal erstellt und wird auch von ihnen gehalten.

Dauer des Vortrags:
ca. 45 Min.


Fischerei - Leider bald ohne Fisch

Im Jahre 2006 verteilten Greenpeace-Kids aus Wuppertal und Umgebung die Fischhappen der Zukunft: Brot mit Majo und Gürkchen. Die Kids wollten damit auf eines der größten Probleme unserer Zeit aufmerksam machen, die radikale Ausbeutung unserer Meere. Diese Problematik greift der spannende Multimediavortrag "Fischerei - Leider bald ohne Fisch" neu auf.

Es wird gezeigt wie bedenkenlos unsere wertvollen Fischbestände überfischt werden und wie dies auch zur Bedrohung für andere Tierarten wird. Denn je weniger Fisch da ist, desto rücksichtsloser wird gefischt. Der Vortrag erklärt, welche Fischarten wir noch bedenkenlos essen können, wieviel Umweltschutz Fangquoten bieten und was Siegel wie "Delfin-Sicher" wirklich bedeuten.

Darüber hinaus wird gezeigt, wie jeder selbst zum Meeresschützer werden kann und wie wir erreichen können, dass Delfin und Hai, Meeresschildkröte und Thunfisch auch morgen noch durch unsere Weltmeere schwimmen.

Mögliche Schwerpunkte:
Thunfisch, Haie, Schleppnetze, Tiefsee

 

Stoffströme - Woher kommt unsere Kleidung?

Der Vortrag beschäftigt sich mit den Folgen der globalisierten Textilherstellung für Mensch und Umwelt. Während die Wupper bis vor wenigen Jahrzehnten durch Abwässer aus Färbereien und der chemischen Industrie zu einem ökologisch toten Fluss wurde, belastet die heutige Textilindustrie die Umwelt weit weg von unserer Haustür.

Was wir beim Kleiderkauf nicht sehen wollen, veranschaulichen Bilder aus China, anderen Ländern in Fernost und Mexiko: Der weltweit steigende Modekonsum ist mit einer großflächigen Verschmutzung von Gewässern mit giftigen Chemikalien, zunehmendem Ressourcenverbrauch und krank machenden Arbeitsbedingungen verbunden.

Greenpeace betreibt eine weltweite Kampagne gegen die führenden Markenkonzerne mit dem Ziel, dass sie eine Verpflichtungserklärung zum Verzicht auf giftige Substanzen in ihrer Produktion unterzeichnen.

Tipps zum umweltfreundlichen und fairen Kleiderkauf zeigen Alternativen für jeden einzelnen Verbraucher auf.

Dauer des Vortrags:
ca. 45-60 Min.


Gentechnik - vom Labor frisch auf den Tisch

Ginge es nach dem Willen der Gentechnik-Industrie, wären genmanipulierte Nahrungsmittel längst die Regel, und Gen-Pflanzen hätten sich unkontrolliert in der Natur ausgebreitet. Dabei häufen sich in den letzten Jahren die Beispiele dafür, dass die Gentechnik in der Landwirtschaft Gefahren für unsere Gesundheit und Umwelt mit sich bringt: Fremde Gene in Lebensmitteln können neue Giftstoffe und Allergien verursachen. Der Anbau von Gen-Pflanzen gefährdet die biologische Vielfalt und führt zu einem vermehrten Pestizideinsatz.

Zu Beginn des Vortrags beschreiben wir die Grundlagen der sogenannten „Grünen Gentechik“, so zunächst den Aufbau der Zelle. Dabei wird auch der Unterschied zur Züchtung erläutert. Des Weiteren werden Methoden der Gentechnik beschrieben, wie z. B. das „Gen-Taxi“ und die „Gen-Kanone“. Auch die Haupteigenschaften von gentechnisch veränderten Pflanzen werden dargestellt. Wo werden Gentechnikpflanzen angebaut, und was sind die Langzeitfolgen? Ein weiterer Aspekt ist der Einsatz von Gentechnik bei Tieren. Auch hier werden Ergebnisse und Risiken aufgezeigt. Die Themen „Patente“ und „Zulassung“ betreffen einen wesentlichen ökonomischen Aspekt. Eine Zeittafel erläutert die geschichtliche Entwicklung.

Weitere Informationen gibt es über die Anbaubedingungen in Deutschland und die Auswirkungen auf die (deutsche) Landwirtschaft, so z. B. den erhöhten Einsatz von Pestiziden. Der Vortrag verdeutlicht auch, dass viele der angestrebten Ziele, so z. B. Hungerbekämpfung durch die Gentechnik nicht erreicht werden, dass aber die Hauptabsicht der Konzerne in der vollständigen Kontrolle des Saatgutes liegt. Zum Ende werden Widerstand und Akzeptanz in der Bevölkerung beschrieben.

Gentechnik im Essen sieht man leider nicht. Doch genau hinschauen lohnt sich. Genmanipulierte Zutaten müssen auf dem Etikett von Lebensmitteln oder in der Speisekarte im Restaurant gekennzeichnet werden. Mit Informationen zu Kennzeichnungspflichten genmanipulierter Lebensmittel und dem Greenpeace-Einkaufsnetz gibt der Vortrag interessierten Verbrauchern praktische Tipps, wie die Gentechnik vom Teller ferngehalten werden kann.

Gerne diskutieren wir mit Ihnen im Anschluss des Vortrages über unsere Positionen und Ihre Fragen.

Aufbau:

  • Grundlagen der Gentechnik: „Was ist Gentechnik?“
  • Methoden: „DNA-Analyse“ etc.
  • Ergebnisse
  • Folgen
  • Wie sind die Bedingungen des kommerziellen Anbaus?
  • Welche Bedeutung haben Patente? Wir funktioniert die Zulassung?
  • Überblick über die zeitliche Entwicklung
  • Auswirkungen und Ziele
  • Widerstand und Akzeptanz
  • Forderungen von Greenpeace
  • Aktionen von Greenpeace

 

Dauer des Vortrags:
ca. 60-75 Min.


Ökologische Ernährung - Ein Vortrag der Greenpeace Jugend Wuppertal

Was heißt es, sich gesund und ökologisch zu ernähren und warum ist eine Umstellung auf einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln so bedeutend? Warum sollte man Bio-Produkte bevorzugen?

Durch die großen Mengen an Lebensmittelabfällen entstehen unnötige CO2-Emissionen und ein sehr hoher Flächenbedarf. Unser derzeitiger Fleischkonsum betrifft nicht nur die Tiere, sondern auch das Klima und somit die ganze Welt.

Wir beantworten Ihre Fragen und geben Ihnen einige Tipps für einen umweltbewussteren Umgang mit Lebensmitteln.

Dauer des Vortrags:
ca. 45 Min.

Nachhaltiger Konsum - Ein Vortrag der Greenpeace Jugend Wuppertal

Der Vortrag behandelt die Themen Elektronik, Kleidung und Ernährung. Besonders der Stellenwert der Elektronik ist bei den Jugendlichen besonders hoch. Dadurch ergibt sich hier ein großer wirtschaftlicher Markt, welcher umweltschonend handeln sollte. Besonders wir als Konsumenten können die Geräte mehr achten und somit eine höhere Lebenszeit von Elektronik erreichen. Ebenso wie die Elektronik spielt die Kleidung in der heutigen Gesellschaft eine wachsende Rolle. Aber auch hier ist das bewusste Einkaufen der Käufer gefragt. Denn wir können auf die Sozialverträglichkeit und die Umweltverträglichkeit unserer Produkte achten. Ein weiteres großes Thema ist die Ernährung. Bei diesem Thema kann Jeder persönlich etwas ändern, da die Maßnahmen besonders einfach sind. Denn ein anderer Griff in das Einkaufsregal kann viel bewirken.

Der Vortrag richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche. Er wurde von Mitgliedern der Greenpeace Jugend Wuppertal erstellt und wird auch von ihnen gehalten, z.B. in einer Schulklasse.

Dauer des Vortrags:
ca. 30 Min.


"Leben ausser Kontrolle" - Ein Film zum Thema Gentechnik mit anschließender Diskussion

Mitte der 80er Jahre entdeckt die Wissenschaft die Gentechnologie und damit die Möglichkeit, die Natur zu beherrschen. Alles scheint möglich. 20 Jahre später begeben wir uns auf eine Weltreise, um die vielfältig fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden: so stehen in Indien Tausende von Bauern wegen einer katastrophalen Genbaumwollernte vor dem Ruin; sie verkaufen eine Niere oder begehen Selbstmord. In Kanada ist durch mittlerweile flächendeckende Verseuchung der Anbau von Bioraps und Biosoja unmöglich. Genmanipulierte Lachse drohen Wildformen zu verdrängen. Firmen wie Monsanto melden Patente auf alteingesessene Nutzpflanzen an und erstreben die weltweite Saatgutkontolle. Weltweit bieten nur eine Handvoll idealistischer Wissenschaftler wie z. B. Dr. Vandana Shiva der Industrie die Stirn und untersuchen - unabhängig von deren Geld - die Auswirkungen transgener Tiere und Pflanzen auf die Umwelt und auf unsere Gesundheit, wenn wir diese genmanipulierten Lebensmittel zu uns nehmen.

Ein Film von Bertram Verhaag und Gabriele Kröber, 2004.

Länge des Films:
95 Min.

Anschließend stehen Mitglieder von Greenpeace Wuppertal zur Diskussion zur Verfügung.


"Taste The Waste" - Ein Film über das Wegwerfen von Lebensmitteln

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung.

Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen?

Der Film findet Antworten bei Bauern, Supermarkt-Direktoren, Müllarbeitern und Köchen. In Deutschland, Österreich, Japan, Frankreich, Kamerun, Italien und den Vereinigten Staaten. Und er findet Menschen, die unserem Essen mehr Wertschätzung entgegenbringen und Alternativen entwickelt haben, um die Verschwendung zu stoppen.

Ein Film von Valentin Thurn, 2011.

Länge des Films:
ca. 90 Min.


"More Than Honey" - Ein Film über Bienen und deren Gefährdung

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar.

Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.

More than Honey entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

Ein Film von Markus Imhoof, 2013.

Länge des Films:
ca. 90 Min.

Anschließend stehen Mitglieder von Greenpeace Wuppertal und ggf. ein Wuppertaler Imker zur Diskussion zur Verfügung.


"Otzenrath 3° kälter" - Ein Film über die Umsiedlung eines Dorfes für den Braunkohle-Tagebau Garzweiler II

"Otzenrath 3° kälter" ist der zweite Teil der filmischen Chronik von Jens Schanze über die Dorfumsiedlungen im Zusammenhang mit dem von der RWE AG betriebenen Braunkohletagebau "Garzweiler II". Am Beispiel des 700 Jahre alten Dorfes Otzenrath bei Düsseldorf erzählt der Film, wie die Menschen ihre erzwungene Umsiedlung erlebt haben.

Ein Film von Jens Schanze, 2007.

Länge des Films:
ca. 80 Min.

Anschließend stehen Mitglieder von Greenpeace Wuppertal zur Diskussion zur Verfügung.

Weiterführende Links

Bildung für nachhaltige Entwicklung

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