1.Kleidertauschparty an der Uni

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Am vegangenen Donnerstag, dem 07. Dezember, fand in Zusammenarbeit mit dem AStA die erste Kleidertauschparty an der Bergischen Universität statt.

Draußen herrschte echtes Schmuddelwetter, schon am Nachmittag war es stockdunkel und es regnete in Strömen auf dem Campus am Grifflenberg. Mit Schirm und dicken Taschen am Arm retteten sich Studierende in die warmen Räume der AStA-Ebene, wo Sie von Glühweinduft und mit frischen veganen Crepes begrüßt wurden, die Aktive von der BUNDjugend und dem AStA ausgaben. Es herrschte echte Partystimmung, DJ Lennart legte auf, Sofas und Bänke luden zum Verweilen ein. Grüppchen standen und saßen im Gespräch beieinander.

Die meistens jungen Menschen hatten zu Hause ihre Kleiderschränke durchstöbert nach Sachen, die ihnen nicht mehr passen oder gefallen. Wir nahem sie in Empfang, sortierten und verteilten sie auf Tischen, die dicht umlagert waren von Menschen, die die Kleidungsstücke eingehend unter die Lupe nahmen. Die Vielfalt war enorm, ob Hosen, Tops und Pullis, Schuhe, Taschen, Tücher und Schals – für jede/n war etwas dabei. Das Geben und Nehmen verlief ganz ohne Geld oder Regeln, alles was sauber und in gutem Zustand war, wurde frei abgegeben und konnte mitgenommen werden.

Wie nötig eine Alternative zum ausufernden Modekonsum ist, haben wir mit der Ausstellung „Schmutzige Wäsche“ in der Unibibliothek aufgezeigt. Hier konnte vom 16.11. bis zum 08.12.2017 mehr über die Folgen der globalisierten Textilindustrie für Mensch und Umwelt in Erfahrung gebracht werden. Auch auf der AStA-Ebene hingen Plakate, die auf die Arbeitsbedingungen der Näherinnen hinwiesen. Am Infotisch war Gelegenheit, mit den Aktiven von Greenpeace Wuppertal ins Gespräch zu kommen und Infomaterial mitzunehmen. Auch selbst Gemachtes aus dem Upcycling-Adventskalender von Greenpeace, der zur Zeit täglich im Netz erscheint, ist zu sehen.

Rund um war es wieder eine schöne Veranstaltung, die gezeigt hat, dass der Kleidertausch nicht nur einen Ausstieg aus der Konsumspirale bedeutet und somit Umwelt und Geldbeutel schon, sondern er macht auch Spaß.

Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!